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Guten Abend, heute ist der 18.10.2019
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Berufsfeuerwehrtag 2018

Berufsfeuerwehrtag bei der Seelbacher Jugendfeuerwehr 2018

  

von Oliver Link

Wie ist denn so ein Berufsfeuerwehrtag und was macht man da eigentlich? So oder ähnlich könnte die Frage des einen oder anderen Kindes beim Berufsfeuerwehrtag der Seelbacher Jugendfeuerwehr vom 31.08. auf den 01.09. gelautet haben. Die "alten Hasen" der Jugendwehr wussten das natürlich bereits, da dieser Tag einmal im Jahr stattfindet und sie schon mal dabei waren.

So auch am Freitag, als sich die Kinder gegen 17:00 Uhr im Gerätehaus versammelten und sich mit Feldbett und Schlafsack dort häuslich einrichteten. Anders als in den Jahren zuvor wurde diese Routine allerdings unterbrochen, da gegen 17:30 Uhr plötzlich ein echter Alarm die Wehr ausrücken ließ und die Kinder nun um ihr spannendes Abenteuer fürchten mussten. Aber glücklicherweise dauerte der Einsatz nicht allzu lange, und so konnte das für die Kinder vorbereitete Programm planmäßig stattfinden.

Die Kinder im Alter von 11-17 Jahren begannen dann ihren Abend mit verschiedenen Spielen, etwas theoretischem Unterricht und stärkten sich zwischendurch gemeinsam mit einem kräftigen Abendbrot. Der erste Alarm ließ nicht lange auf sich warten. Es galt, einen Flächenbrand am Friedhof zu löschen und so rückten die Nachwuchs-Wehrmänner und -frauen mit ihren Betreuern aus. Am Einsatzort wurde eine Schlauchleitung vom Hydranten über das Einsatzfahrzeug bis zur Brandstelle aufgebaut und das Feuer bekämpft. Gleichzeitig wurde ein Trupp zur Personensuche geschickt. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung ging es zurück ins Gerätehaus und die Einsatzbereitschaft wurde wieder hergestellt. Anschließend ging es zur Nachtruhe und erst nach Mitternacht fanden auch die letzten aufgeregten Brandbekämpfer in den verdienten Schlaf.

Am Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt und der nächste Einsatz begann. In Langhecke galt es, einen Böschungsbrand zu bekämpfen und eine Wasserversorgung aufzubauen. Auch diese Aufgabe wurde erfolgreich erledigt. Zufrieden kehrten die Brandhelfer ins Gerätehaus zurück, wo gemeinsam eine große Pizza belegt und gegessen wurde. Im Anschluss wurde noch der Umgang mit der Steckleiter geübt, denn nur die ständige Übung mit den Einsatzmitteln gewährleistet bei Bedarf ein sicheres und schnelles Handeln damit.

An der Seelbachtalhalle wurde die Leiter zusammengesteckt und an der Außentreppe aufgestellt. Ein Jeder stieg die Leiter empor und überkletterte, mit Hilfe der Ausbilder, das Geländer in luftiger Höhe.

Am Nachmittag endete der diesjährige Berufsfeuerwehrtag mit zufriedenem Nachwuchs und sehr zufriedenen Ausbildern. Und gemäß dem Motto "Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz" darf sich bereits auf den nächsten Berufsfeuerwehrtag in Seelbach gefreut werden.

Berufsfeuerwehrtag 2017

Berufsfeuerwehrtag bei der Seelbacher Jugendfeuerwehr 2017                

von Oliver Link

Wie bereits in den Jahren zuvor fand auch in diesem Jahr wieder für die Jugendfeuerwehr Seelbach der bereits mit viel Freude und Spannung erwartete Berufsfeuerwehrtag statt. Neun Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Alter von 10-17 Jahren und zwei Betreuer verbrachten vom 25.08. auf den 26.08. 24 Stunden im Seelbacher Gerätehaus.

Der Abend begann mit etwas Theorie, wie beispielsweise der Unfallverhütungsvorschrift, kurz UVV. Anschließend gab es einen Probealarm, wo es in der ersten Aufregung kurzzeitig etwas hektisch wurde, bis jeder seine Routine fand. Nach dem Gewitterschauer ging es in die Praxis. Aufgabe war das Stellen der Leiter. Über diese sollte der Angriffstrupp auf dem Garagendach das erste Rohr für den Erstangriff vornehmen. Außerdem wurden noch zwei weitere Rohre zur Brandbekämpfung aufgebaut. Ab 23:00 Uhr kehrte die Nachtruhe ein. Am nächsten Morgen folgte zeitig ein kräftiges Frühstück und im Anschluss wurde eine Übung im Jugendraum der Seelbachtal-Halle abgehalten. Angenommen wurde, dass ein Feuer in diesem ausgebrochen war. Über den Seiteneingang der Halle ging der erste Trupp in das Gebäude zur Brandbekämpfung vor. Als danach alles wieder auf- und weggeräumt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, gab es ein lohnendes Mittagessen, gefolgt von einer großen Gemeinschaftsübung mit den Jugendwehren Aumenau und Falkenbach sowie der THW-Jugend Limburg. Es galt, eine Wasserförderung über eine Strecke von etwa 800 Metern aufzubauen und Personen (Dummys) aus unwegsamem Gelände zu retten.

Bevor die Betreuer nicht ganz ohne Stolz den Nachwuchs der Seelbacher Feuerwehr wieder an die Eltern übergeben konnten, gab es zum Abschluss des diesjährigen Berufsfeuerwehrtages für alle Teilnehmer der Gemeinschaftsübung im Gerätehaus noch heiße Würstchen mit Brot.

Und wenn DU mindestens 10 Jahre alt bist, das jetzt liest und dein Interesse an der Jugendfeuerwehr geweckt wurde, dann schau doch einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf dich!

Berufsfeuerwehrtag 2016

Berufsfeuerwehrtag bei der Seelbacher Jugendfeuerwehr 2016

  

von Oliver Link

Regelmäßig einmal im Jahr findet bei der Jugendfeuerwehr Seelbach der sogenannte Berufsfeuerwehrtag statt. Losgelöst von den regelmäßigen Übungsabenden richtete sich vom 15.-16.07. der begeisterte Nachwuchs im Alter von 11 bis 16 Jahren für 24 Stunden im Gerätehaus der Wehr Seelbach häuslich mit dem Feldbett und Schlafsack ein. Auch dieses Mal wusste keiner, was sich die Ausbilder wieder für ein besonderes Programm ausgedacht hatten und die Spannung war entsprechend hoch.

In Vorbereitung auf den besonderen Tag wurde bereits am vorhergehenden Übungsabend durch Helfer des Roten Kreuzes eine 1. Hilfe-Unterweisung durchgeführt. Hier wurde unter anderem praktisch erklärt, wie man einen Verband anlegt, einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringt, einem verunfallten Motorradfahrer den Helm abzieht, Personen aus Fahrzeugen holt und wie die Rettungsdecke anzuwenden ist.

Am Freitag um 17:00 Uhr trafen sich dann zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Ausbilder, von denen immer mindestens drei anwesend waren, am Gerätehaus. Zu Beginn wurde durch die Ausbilder deutlich zur Vorsicht und zum Bewahren der Ruhe während des 24 Stunden währenden Berufsfeuerwehrtages gemahnt, um Verletzungen und Schäden vorzubeugen.

Nachdem der Ablauf der kommenden 24 Stunden besprochen und die verbindlichen Regeln festgelegt waren, wurde zur Verdeutlichung ein Probealarm durchgeführt. Anschließend gab es ein stärkendes Abendessen für alle.

Der erste Einsatzfall ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Im Sportlerheim Seelbach war während einer Feier ein Brand ausgebrochen und eine unbestimmte Personenzahl war noch im Gebäude. Mit den Fahrzeugen ging es zur Einsatzstelle und die jungen Helfer fanden das Vereinsheim völlig verraucht vor. Diesen Effekt hatten die Ausbilder mittels der Vernebelungsmaschine erzeugt. Truppweise wurde das Vereinsheim bei Nullsicht auf allen Vieren durchsucht und letztendlich konnte eine hilflose Person hinter dem Tresen festgestellt und mit dem Rettungsgriff aus der gefährlichen Lage befreit werden.

Da es für die jungen Kameradinnen und Kameraden auch möglichst real wirken sollte, trugen sie nachgemachte (aber deutlich leichtere) Atemschutzgeräte auf dem Rücken und führten bei dem Innenangriff auch ein C-Rohr mit.

Nach Abschluss der Übung wurde diese ausgiebig nachbereitet und es gab reichlich Feedback. Zur Entspannung wurde anschließend etwas Fußball gespielt und ein Film angeschaut. Kurz vor Schluss des Filmes wurden sie schon zum nächsten Einsatz alarmiert. Bei Dunkelheit musste eine Landestelle für den Rettungshubschrauber ausgeleuchtet werden. Vor dem Gerätehaus wurde an vier Eckpunkten jeweils mit der Beleuchtung von Fahrzeugen und unter Zuhilfenahme von Lichtmasten die Landestelle ausgeleuchtet. Der "leider" dann doch nicht eintreffende Hubschrauber hätte einen vorbildlichen Landeplatz vorgefunden.

Die darauf folgende Bettruhe fand so gesehen gar nicht statt, da um 00:03 Uhr in der Frühe erneut Alarm ausgelöst wurde. Dieser diente jedoch eher dazu, die Reaktion und das Verhalten der jungen Helfer zu beobachten. Noch während des Umziehens wurde der Alarm aufgehoben und nach einem deutlichen Lob der Ausbilder konnten dann alle eine einsatzfreie Restnacht verbringen.

Der Samstag begann mit einem kräftigenden Frühstück und sportlichen Aktivitäten, bevor der nächste Einsatz zu bewältigen war. Es galt, eine Wasserversorgung über eine größere Entfernung und einen deutlichen Höhenunterschied zu legen. Ziel der Übung war einerseits, den Druckverlust über ansteigende Strecken zu verdeutlichen, als auch die sogenannte "Schlauchreserve bzw. das Schlauchmanagement" bildlich zu erläutern. Wie viel Schlauch benötige ich? Lässt er sich bei Bedarf einfach nachziehen? Wie lege ich den Schlauch aus, um keine Knoten zu bekommen?

Am Hydrant wurde ein Standrohr gesetzt und zwischen Gerätehaus und Mehrzweckhalle bergauf in die Feldgemarkung eine Förderstrecke bis zum Verteiler aufgebaut. Da das Wasser gegen die Steigung gepumpt werden musste, konnte der Druckverlust sehr deutlich veranschaulicht werden. Als bei der Strecke vom Verteiler bis zur Einsatzstelle plötzlich einige Meter Schlauch fehlten, wurde die fehlende Schlauchreserve allen sehr schnell bewusst.

Die Übung hatte sehr gut verdeutlicht, dass die Schlauchleitung grundsätzlich von der Einsatzstelle zum Verteiler gelegt wird und nicht umgekehrt. Die Schlauchreserve ist in Buchten zu legen, um jederzeit problemlos auf genügend Schlauch zurückgreifen zu können und ein Verheddern oder Verhaken des Schlauches zu vermeiden.

Nach dieser anstrengenden Übung gab es eine gemeinsame Nachbesprechung und vor dem gemeinsamen Mittagessen entspannte man sich bei Sport und Spiel. Während des Mittagessens wurde erneut ein Probealarm ausgelöst, um festzustellen, mit welchem Ernst die jungen Helfer darauf reagieren.

  

Nach dem Essen folgte die nächste Übung: Eine ältere Dorfbewohnerin wurde seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen; auf Klingeln und Klopfen an der Haustür reagierte sie nicht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich in einer hilflosen Lage befand, musste nachgeschaut werden. Über eine im 1. Obergeschoß offene Balkontüre, konnte die Wohnung betreten werden. Über das sogenannte "Anleitern" mit der vierteiligen Steckleiter gelangte jeweils ein Trupp in die Wohnung, um nach der Bewohnerin zu suchen. Nicht nur der richtige Umgang mit der Leiter und wie diese anzustellen ist wurde sorgfältig geübt, sondern auch, wie eine Wohnung gründlich nach einer Person abzusuchen ist.

Auch diese Übung wurde abschließend ausführlich besprochen und die Retter konnten sich kurz etwas ausruhen, bevor der letzte Einsatz zu bewältigen war.

Es galt, eine lange Schlauchleitung unter Zuhilfenahme des Schlauchanhängers vom Ortsrand bis zur Kläranlage zu verlegen. Insgesamt wurden vom Hydranten bis zum Verteiler 370 Meter B-Schlauch verlegt und nach dem Kommando "Wasser marsch" ab dem Verteiler mit drei C-Rohren zur Brandbekämpfung vorgegangen. Mit dieser Übung fand der aktive Teil des diesjährigen Berufsfeuerwehrtages nach dem Aufwickeln der Schläuche sein "nasses" Ende und es ging zur Abschlussbesprechung ins Gerätehaus.

Alle, sowohl die Ausbilder als auch die Jugendfeuerwehr, zogen ein sehr positives Resümee zu diesen anstrengenden, aber auch sehr lehrreichen 24 Stunden. Ein besonderer Dank galt dem abwechslungsreichen Programm und den tollen Vorbereitungen der Ausbilder. Diese wiederum lobten einstimmig die Bereitschaft und den Einsatz der Jugendlichen, welche letztendlich zum guten Gelingen beigetragen haben.

Wenn diese spannenden 24 Stunden das Interesse des ein oder anderen geweckt haben sollten, dann traut euch und schaut mal bei der Jugendfeuerwehr Seelbach vorbei. Es gibt noch viel mehr zu entdecken!

Berufsfeuerwehrtag 2015

Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Seelbach

  

von Oliver Link

Was unterscheidet die Freiwillige von der Berufsfeuerwehr? Zumindest schon mal, das die einen immer und die anderen nur im Einsatzfall auf der Wache sind. Und genau dies hat die Seelbacher Jugendfeuerwehr einmal ausprobiert. 24 Stunden im Seelbacher Gerätehaus. Und damit keine Langeweile aufkam, haben sich die Ausbilder ein reichhaltiges Programm einfallen lassen. Freitagnachmittag ging die Meldung über mehrere vermisste Personen in einem Waldgebiet ein. Unter Hinzuziehung der Rettungshundestaffel Goldener Grund, die sich mit vier Hunden und elf Rettern am Gerätehaus einfanden und an der Suche beteiligten, durchsuchte die Jugendwehr ein zuvor festgelegtes Gebiet, in welchem sich die "Vermissten" sehr gut versteckt hatten. Alle wurden gefunden, auch wenn man sich noch so still verhielt. Im Anschluss gab es zur Belohnung eine Vorführung des Zauberers Ricco aus Limburg, der mit seinen Tricks nicht nur die Jüngeren begeisterte.

Wer sich danach auf eine ruhige Nacht eingestellt hatte, wurde gegen 02:00 Uhr aus seinen Träumen gerissen. Sirenenalarm der Nachtübung hallte durch das Gerätehaus. Alle auf die Fahrzeuge und schon rückte die Wehr zu einem Brandalarm aus, der sich aber nach kurzer Einsatzfahrt als Fehlalarm herausstellte. Am nächsten Morgen fand die geplante Gemeinschaftsübung mit der aktiven Wehr statt. Es galt, einen Flächenbrand in der Feldgemarkung zu löschen. Diese Aufgabe meisterte die Jugendwehr ohne nennenswerte Beanstandungen und erhielt dafür auch ein großes Lob von ihrem Ausbilder Eckhard Huth. Als dann im Anschluss wieder alle im Gerätehaus waren und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge hergestellt war, wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Nach der verdienten Stärkung, fand eine theoretische Schulung im Themenbereich Kartenkunde statt. Das frisch angeeignete Wissen mussten die Jugendlichen anschließend in zwei Gruppen praktisch unter Beweis stellen. Jede Gruppe absolvierte einen Orientierungsmarsch von jeweils 6 Kilometern. Dabei galt es, die anzulaufenden Stationen mittels Koordinaten auf einer Karte zu ermittelt. Zurück im Gerätehaus, zog man gemeinsam die Bilanz, dass es eine mehr als rundum gelungene Veranstaltung war und die Jugendwehr den "Berufsfeuerwehrtag" sehr genossen hat. Ob sich nun so mancher Berufswunsch geändert hat, konnte abschließend nicht geklärt werden.

 

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